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Kindernothilfe hilft nach Erdbeben in Myanmar und ruft zu Spenden auf

Zerstörung nach dem Erdbeben in Myanmar 2025 (Quelle: IMAGO / Xinhua)
(Quelle: IMAGO / Xinhua)
Zerstörung nach dem Erdbeben in Myanmar 2025 (Quelle: IMAGO / Xinhua)
(Quelle: IMAGO / Xinhua)

Aktuelle Lage in Myanmar nach dem Erdbeben


Es ist in Myanmar eines der verheerendsten Erdbeben seit Jahrzehnten. Tausende Familien haben ihr Zuhause verloren und müssen nun im Freien schlafen. Auch die Infrastruktur ist in vielen Regionen komplett zusammengebrochen: Schulen, Krankenhäuser, Stromversorgung. Dörfer sind abgeschnitten, weil keine Brücke oder Straße mehr zu ihnen führt.

Nach Angaben des Militärregimes in Myanmar wurden bislang mehr als 2.700 Tote gezählt, darunter viele Kinder. Die Zahl der Verletzten ist nach den Angaben auf mehr als 4.500 gestiegen. Die tatsächliche Zahl der Toten ist aber wohl deutlich höher, zumal auch noch Hunderte Menschen vermisst sind. Auch in Thailand gibt es Opfer. In Bangkok stürzte ein Hochhaus ein, dabei wurden mindestens 17 Menschen getötet, und es gibt noch viele Vermisste.

Kinder in Myanmar sind in dieser Situation besonders gefährdet: Viele brauchen medizinische Versorgung und psychologische Betreuung. Viele suchen noch immer ihre Eltern. Die Hoffnung, sie noch lebend zu finden, schwindet von Tag zu Tag. Schon vor dem Erdbeben waren nach Schätzungen von Unicef mehr als 6,5 Millionen Kinder in Myanmar auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die WHO hat für Myanmar die Stufe 3, die höchste Notfallstufe, ausgerufen. Ziel sei es vor allem, in den kommenden Wochen Krankheitsausbrüche zu vermeiden. Das Risiko ist hoch, denn die Strom- und Wasserversorgung ist vielerorts unterbrochen. Dadurch ist die Versorgung der Menschen erschwert, und Krankheiten können sich leichter ausbreiten.

Viele internationale und lokale Rettungsteams sind vor Ort, um jetzt lebensrettende Hilfe zu leisten. Sie arbeiten allerdings wegen des Bürgerkriegs unter erschwerten Bedingungen. Tagelang war auch der Kontakt zur Partnerorganisation der Kindernothilfe in Myanmar abgeschnitten. Das Projekt arbeitet etwa 320 Kilometer östlich von der vom Erdbeben besonders betroffenen Stadt Mandalay. Die Kindernothilfe hat inzwischen aber einen Kontakt herstellen können und erfahren, dass die Kinder und Mitarbeitenden im Projekt nicht unmittelbar vom Erdbeben betroffen sind. Nach den Auskünften der Partner gibt es dort keine Toten und Verletzten.

Die Kindernothilfe arbeitet als NGO nicht mit der Regierung zusammen, sondern direkt mit den lokalen Partnern, um so sicherzustellen, dass die Hilfe auch ankommt. Sie ist derzeit auch mit einer Partnerorganisation in Yangon (früher Ragun) über ein größeres Hilfsprojekt im Austausch. Es geht dabei um dringend benötigte Nahrungsmittel, Hygieneartikel und psychosoziale Unterstützung für Kinder.

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(Duisburg, 31.03.2025) Nach dem verheerenden Erdbeben in Myanmar ruft die
Kindernothilfe zu Spenden für die betroffenen Kinder und ihre Eltern auf. Mit dringend benötigten Nahrungsmitteln, Schutzräumen für Kinder und psychosozialer erster Hilfe unterstützt die Kindernothilfe über lokale Partnerorganisationen die Menschen vor Ort.


"Wir rufen dazu auf, Kinder und ihre Familien in Myanmar und an der Grenze zu Thailand in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Jede Spende hilft, das Leid der Betroffenen zu lindern und ihnen Hoffnung für die Zukunft zu geben", so Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe.

Spendenkonto Kindernothilfe e.V.
Bank für Kirche und Diakonie eG (KD-Bank)
IBAN: DE92 3506 0190 0000 4545 40
BIC: GENODED1DKD
Stichwort: Erdbeben Myanmar

oder direkt hier Online.

Das Erdbeben der Stärke 7,7 hat am 28. März 2025 große Teile Myanmars erschüttert und massive Zerstörungen hinterlassen. Das Epizentrum lag nordwestlich der Stadt Sagaing, und die Erschütterungen waren bis ins etwa 1.000 Kilometer entfernte Bangkok, Thailand, zu spüren. Die Zahl der getöteten und verletzten Menschen in Myanmar steigt offiziellen Angaben zufolge täglich. Die Infrastruktur ist schwer beschädigt, zahlreiche Gebäude sind eingestürzt, und viele Menschen haben ihr Zuhause verloren.

Als eine der größten Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit mehr als 65 Jahren weltweit Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen. Die Kindernothilfe ist Mitglied im Bündnis Entwicklung Hilft.


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Kontakt

Portraitfoto Angelika Boehling (Quelle: Jakob Studnar)

Angelika Böhling

Pressesprecherin

0203 7789 230

angelika.boehling@kindernothilfe.de

Helfen Sie den Erdbebenopfern in Myanmar!

50 €
ermöglichen die Erstversorgung von Kindern mit Nahrungsmitteln.
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110 €
ermöglichen sauberes Wasser und Hygieneartikel für die geflüchteten Familien.
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