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Sechs Monate Angriffskrieg auf die Ukraine
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Kindern wird die Kindheit genommen

Ein zerstörtes Klassenzimmer in Orikhiv, Ukraine (Quelle: Metin Aktas / Anadolu Agency)
Ein zerstörtes Klassenzimmer in Orikhiv, Ukraine (Quelle: Metin Aktas / Anadolu Agency)
Ein zerstörtes Klassenzimmer in Orikhiv, Ukraine (Quelle: Metin Aktas / Anadolu Agency)
Ein zerstörtes Klassenzimmer in Orikhiv, Ukraine (Quelle: Metin Aktas / Anadolu Agency)
(Duisburg, 24.08.2022) Genau vor einem halben Jahr begann Putin seinen Angriffskrieg auf die Ukraine. Vor allem die ukrainische Zivilbevölkerung leidet unter den Bombardierungen der russischen Armee. Mehr als 10 Millionen Menschen, darunter meist Frauen mit ihren Kindern, sind aus dem Land in europäische Anrainerstaaten geflohen. Viele leben in provisorischen Unterkünften, und besonders für die Kinder ist die Situation fernab von Freunden und Verwandten sehr belastend. „Viele der ukrainischen Kinder brauchen eine fortlaufende psychosoziale Betreuung und Zugang zu Bildungsangeboten. Das bisherige Angebot reicht bei Weitem nicht aus“, sagt die Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe Katrin Weidemann nach ihrem Besuch in Projekten der Kindernothilfe in Rumänien und in der Republik Moldau.

Es brauche vor allem ein abgestimmtes Verfahren, wie Mädchen und Jungen ab September geregelt Zugang zu Bildungsangeboten in der Ukraine und außerhalb des Landes erhalten. „Kinder um die Möglichkeit des gemeinsamen Lernens zu berauben, ist ein weiteres Verbrechen dieses grausamen Krieges“, so Weidemann weiter. Viele Mädchen und Jungen nehmen auch aus dem Ausland digital am Unterricht in der Ukraine teil – soweit das noch möglich ist: Bislang wurden 2.300 ukrainische Schulen und Bildungseinrichtungen durch die Bombardierungen zerstört.

In Deutschland wurden bis Ende Juli an den allgemeinbildenden und berufs-bildenden Schulen bislang mehr als 150.000 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine aufgenommen. Allerdings ziehen sich die Zuteilungsverfahren der ukrainischen Kinder zu den Schulen häufig hin, sodass viele Mädchen und Jungen über Wochen einfach in ihren Unterkünften sitzen und warten würden.

Die Kindernothilfe unterstützt seit März 2022 geflüchtete Kinder und ihre Familien in den ukrainischen Anrainerstaaten Rumänien und in der Republik Moldau. Im Zentrum der Hilfsmaßnahmen in Kooperation mit lokalen Partnerorganisationen stehen dabei Bildungsangebote und die Verteilung von Tablets zur Teilnahme am digitalen Unterricht, psychosoziale Angebote für Kinder und ihre Eltern, medizinische Versorgung, Verpflegung und eine vorübergehende Unterkunft für die Familien. Die Kindernothilfe baut ihre Unterstützung weiter aus und bittet um Spenden.

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Kontakt

Portraitfoto Angelika Boehling (Quelle: Jakob Studnar)

Angelika Böhling

Pressesprecherin

0203 7789 230

angelika.boehling@kindernothilfe.de

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